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Städtebauförderprogramme

Seit 1971 ist die Städtebauförderung ein Kernbereich der Stadtentwicklungspolitik des Bundes. Mit den unterschiedlichen Förderprogrammen, wie Soziale Stadt (Steterburg sowie Salzgitter Bad – Ost- und Westsiedlung) oder Stadtumbau (Seeviertel) werden Städte in ganz Deutschland unterstützt.

Eines der Hauptanliegen der Städtebauförderung ist die Behebung von städtebaulichen Missständen und Funktionsverlusten. In diesen Quartieren kommt es häufig zusätzlich zu ökonomischen und sozialen Spannungen. Um diesen Problemen zu begegnen, können Städte und Gemeinden die Städtebauförderung entsprechend den Regelungen im Baugesetzbuch einsetzen. So werden bestimmte Stadtteile, Stadt- und Ortskerne gezielt unterstützt.

Das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“

Mit Fördergeldern des Landes Niedersachsen und des Bundes sowie Eigenmitteln der Stadt Salzgitter sollen bis 2031 zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse in Steterburg umgesetzt werden. Gefördert werden beispielsweise:

  • der Erhalt und die Neuanlage von Grünflächen sowie Maßnahmen zur Barrierefreiheit
  • die Modernisierung und Instandsetzung sowie der Neubau von Gebäuden (Gemeinbedarfseinrichtungen, z.B. für Kinder/ Jugendliche, Familien, Seniorinnen und Senioren)
  • Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes
  • Machbarkeitsstudien und Konzepte zur Vorbereitung weiterer konkreter Maßnahmen.                         

Für die Umsetzung der Maßnahmen ist eine intensive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger vorgesehen. Zur Unterstützung des Referats für Stadtumbau und Soziale Stadt der Stadt Salzgitter bei der Umsetzung der Fördermaßnahmen vor Ort wurde ein Quartiersmanagement beauftragt. Das Quartiersmanagement - ein Teil der Förderung – dient als Anlauf- und Informationsstelle für die Bürgerinnen und Bürger sowie für engagierte Akteure im Stadtteil. Das Quartiersmanagement übernimmt Aufgaben zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Bürgerbeteiligung bei Einzelprojekten.